Die Erfolgsstory des Unternehmens IBM

Feb 6, 2011 von Compifreak

Die Erfolgsstory des Unternehmens IBM begann bereits im Jahre 1896, und zwar genau am 3. Dezember. An diesem Datum wurde IBM von Herman Hollerith gegründet. Heute hat sich das Unternehmen vom Umsatz her gesehen zum zweitgrößten Softwarehersteller der Welt gemausert. Zudem gehört es der Weltspitze im Bereich Hardware, IT-Dienstleistungen und Beratung an. IBM hat seinen Hauptsitz in Armonk in den USA. Global arbeiten fast 400.000 Menschen für IBM, in Deutschland sind es ungefähr 21.000.

Anfänge

Die Anfänge von IBM liegen in der Entwicklung und Herstellung von Maschinen, die Daten von Lochkarten erfassten und auszählten. Berühmtestes Beispiel dafür sind die Maschinen, welche die Stimmzettel der US-Wahlen auszählten. In dem Zusammenhang kam es allerdings zu Unstimmigkeiten. Als Konsequenz daraus wurde die Produktion dieser Maschinen eingestellt.

Namensnennung

Seinen heutigen Namen IBM erhielt das Unternehmen 1924 durch die Umbenennung des bis dahin unter dem Namen Tabulating Machine Corporation firmierenden Unternehmen in die Internation Business Machines Corporation. Der Grund für die Änderung des Namens war der Umstand, dass IBM hauptsächlich Maschinen für Unternehmen herstellte, die dazu zum größten Teil vermietet wurden. Bei den Maschinen handelte es sich um Sortier- und Tabelliermaschinen, Prüfer und Locher. Eine weltweite Monopolstellung besaß IBM bei der Herstellung, Verwendung und Auswertung von standardisierten Lochkarten. Selbst in Deutschland war IBM bis 1949 durch das Unternehmen DEHOMAG vertreten. In den 1950er Jahren begann IBM mit der Entwicklung der ersten Computer und Drucker. 1964 brachte IBM seine erste Großrechnergeneration auf den Markt, welche unter dem Namen S/360 bekannt wurde. Diese wurde kontinuierlich weiterentwickelt. Aktuell findet man aus dieser Serie das System z9. Weiterhin wurde das Betriebssystem OS/360 über verschiedene Stationen zum heutigen Betriebssystem z/OS entwickelt.

Tragbare Rechner

IBM war es auch, welches als erstes einen tragbaren Rechner der Öffentlichkeit zur Verfügung stellte. Das Modell war mit den gegenwärtigen Modellen keinesfalls vergleichbar. Allein das Gewicht von 25 Kilogramm machte es äußerst schwer, dieses Gerät über mehrere Stunden mit sich herumzutragen, wie man es heute mit einem Laptop tut. Über die technische Ausstattung müssen keine Worte verloren werden. Der Preis des guten Stückes betrug 9.000 US-Dollar. Auch das sicher ein Grund, warum dieser tragbare Rechner aus dem Jahre 1975 nicht auf der Erfolgswelle schwamm. Das Unternehmen IBM ist ein Unterstützer von vielen Open Source Projekten. Das Betriebssystem Linux ist oft auf IBM-Rechnern zu finden. Die Basis des kostenfreien Office-Pakets IBM Lotus Symphony bildet das Programm OpenOffice.org. Mit der Entwicklungsumgebung Eclipse hat IBM ein eigenes Open Source Projekt gestartet.

Anpassung

In den letzten Jahren machte die Anpassung der Unternehmensstruktur an die veränderten Kundenwünsche einige Änderungen im Unternehmen IBM notwendig. Das Unternehmen wurde in verschiedene Bereiche unterteilt, um den Bedürfnissen aller Kunden gerecht zu werden. Die IBM Systems und Technology Group, kurz STG, beschäftigt sich mit der Entwicklung und dem Vertrieb von Infrastrukturlösungen im Zusammenhang mit IBM-Servern, Kassensystemen und System Storage. Die IBM Software Group ist eine Zusammensetzung aus mehreren Marken. Unter anderem findet man hier Lotus und WebSphere. Die IBM Global Finance ist der größte IT-FInanzdienstleister der Welt. Der größte Teil der Mitarbeiter gehört dem Unternehmenszweig IBM Global Services an. Dies ist der Dienstleistungs- und Beratungssektor von IBM.

Foto: IBM

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